160419 evangelisches juristenforum002 web klein
Evangelisches Juristenforum

Todesdefinitionen sind gesellschaftliche Konvention


Ab wann ist ein Mensch tot? Kann der Übergang vom Leben zum Tod als ein Moment bestimmt werden oder handelt es sich vielmehr um einen Sterbeprozess? Welche Konsequenzen hat die Beantwortung dieser Fragen für die Organtransplantation? Diesen Fragen gingen beim 8. Evangelischen Juristenforum ExpertInnen aus den Gebieten Recht, Theologie und Medizin nach. Wissenschaftlich beweisen lasse sich der Todeszeitpunkt nicht, jegliche Todesdefinition bleibe eine gesellschaftliche Konvention, so die ExpertInnen.   >>> Weiterlesen

 

kampagneneroeffnung jun 2015 epd bild stefan arend

Organspende.entscheide ich.

Erfolgreicher Kampagnenauftakt auf dem Kirchentag


Viele Fragen haben wir in Stuttgart auf dem Kirchentag beantwortet, insbesondere junge Menschen sind zu uns gekommen, um sich über unseren anderen Organspende-Ausweis zu informieren. Aber auch Kirchenprominenz und Menschen, die beruflich mit der Organspende befasst sind, haben das Gespräch gesucht. Auch unser Kampagnenbotschafter Bischof Martin Hein war da.   >>> Weiterlesen

 
Genetische Selektion 

Bluttest auf Down-Syndrom bald Kassenleistung?


Der umstrittene Praenatest, der mittels Bluttest ungeborene Kinder auf den Gendefekt Trisomie 21 untersucht, könnte bald von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Das berichtet die Wochenzeitung «Die Zeit» in ihrer jüngsten Ausgabe. Eine Studie solle noch in diesem Jahr anlaufen, um die Testmethode wissenschaftlich zu überprüfen. Verfahren, die sich nicht auf die Diagnostik therapierbarer Auffälligkeiten beschränken, stoßen jedoch auf Widerstand. „ Sie greifen das Recht auf menschliches Leben an“, beklagte Brigitte Huber, Bioethik-Beauftragte der evangelischen Behindertenhilfe, bereits im Juli 2012 vor Markteinführung des Praenatests.    >>> Weiterlesen

 
Organspende

Ethikratsmitglied kritisiert Krankenkassen


Die Informationsmaterialien der gesetzlichen und der privaten Krankenkasse informieren über Organspende nach Ansicht von Michael Wunder, Mitglied des Deutschen Ethikrates, zwar überwiegend richtig, aber meist nur „äußerst knapp“. So würden in den Informationsmaterialien die Bedenken gegen das Konzept des Hirntodes nicht aufgegriffen, erläuterte Wunder jüngst dem Evangelischen Pressedienst. Mehr zum Hirntodkonzept und seinen Konsequenzen finden Sie im >>> EFiD-Positionspapier zur Organtransplantation.

 
130_Organbox_Ausschnitt_WEB
Evangelische Frauen positionieren sich

Hirntod und Tod nicht länger gleichsetzen


Der Dachverband der Frauenverbände in der evangelischen Kirche schließt sich mit seinem neuen Positionspapier zur Organtransplantation der zunehmenden Kritik am Hirntodkonzept an, das der Transplantationsmedizin in Deutschland zugrunde liegt. „Hirntote Menschen sind keine Leichen, sondern Sterbende“, sagt EFiD-Vorsitzende Ilse Falk. Statt an der fragwürdigen Gleichsetzung von Hirntod und Tod festzuhalten, müsste gesamtgesellschaftlich darüber diskutiert werden, ob die sogenannte Tote-Spender-Regel aufgegeben werden sollte.

>>> Download Positionspapier
>>> Druckversion Positionspapier


 
<< Start < Zurück 1 2 3 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 3