MedizinEthik
Christliche Frauenverbände lehnen PID ab
Auch wenn der Wunsch nach einem eigenen und gesunden Kind aus der Sicht Einzelner nachvollziehbar und verständlich ist, lehnen die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und die Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD) jede Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) ab. Ihre Anwendung hätte weitreichende gesellschaftliche Auswirkungen, die auch aus frauenpolitischer Sicht nicht wünschenswert sein können. >>> Weiterlesen |
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Spätabbrüche - Gesetzesänderung stärkt Frauen
Der Bundesverband Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) begrüßt die Entscheidung des Deutschen Bundestages, Frauen in Konfliktsituationen besser zu beraten. die Gesetzesänderung stärkt Frauen und verankert deutlich den Anspruch auf unabhängige umfassende ärztliche und psychosoziale Beratung.
>>> Pressemitteilung Mai 2009
>>> Das Kind muss perfekt sein Themenschwerpunkt Spätabbrüche - mitteilungen 441
>>> Pressemitteilung November 2008
>>> Spätabbrüche nach medizinischer Indikation/Pränataldiagnostik |
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Embryonale Stammzellforschung instrumentalisiert Frauen
Der Bundesverband Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) hält den Beschluss des Bundestages, den Stichtag im Stammzellgesetz (StZG) zu verschieben, für einen Schritt in die falsche Richtung. EFiD plädiert dafür, sich auf die Forschung mit adulten Stammzellen zu konzentrieren, die ethisch weitaus unbedenklicher ist als die Forschung mit embryonalen Stammzellen. Zu den ethischen Aspekten gehören auch die Menschenrechte der Frauen. Diese, wie auch der Schutz dieser Rechte, sind in der Diskussion um die Novellierung des Stammzellgesetzes praktisch nicht berücksichtigt worden. „Frauen, ihre Körper und ihre Fähigkeit, menschliches Leben zu reproduzieren, laufen Gefahr, zu Rohstofflieferantinnen instrumentalisiert zu werden“, sagt Brunhilde Raiser, Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. „Embryonen fallen ja schließlich nicht vom Himmel.“
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