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Embryonale Stammzellforschung instrumentalisiert Frauen
Der Bundesverband Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) hält den Beschluss des Bundestages, den Stichtag im Stammzellgesetz (StZG) zu verschieben, für einen Schritt in die falsche Richtung. EFiD plädiert dafür, sich auf die Forschung mit adulten Stammzellen zu konzentrieren, die ethisch weitaus unbedenklicher ist als die Forschung mit embryonalen Stammzellen. Zu den ethischen Aspekten gehören auch die Menschenrechte der Frauen. Diese, wie auch der Schutz dieser Rechte, sind in der Diskussion um die Novellierung des Stammzellgesetzes praktisch nicht berücksichtigt worden. „Frauen, ihre Körper und ihre Fähigkeit, menschliches Leben zu reproduzieren, laufen Gefahr, zu Rohstofflieferantinnen instrumentalisiert zu werden“, sagt Brunhilde Raiser, Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. „Embryonen fallen ja schließlich nicht vom Himmel.“
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