GesellschaftsPolitik

Fair tailen statt sozial spalten

Christinnen und Christen fordern Gerechtigkeit

Angst geht um in Deutschland, Angst vor Armut, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, Angst vor der Zukunft. Diese Angst ist verständlich. Die Menschen spüren, wie sehr die sozialen und ökologischen Probleme wachsen. Sie wissen, dass die Probleme weiter zunehmen werden, wenn die Weichen der Entwicklung nicht neu gestellt werden. Doch sie erleben, dass die Weichen eben nicht anders gestellt werden. >>> Weiterlesen

 
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Alleinerziehende – die Hätschelkinder der Nation?

Das Sozialrecht begünstige Alleinerziehende, schrieben unlängst Rainer Hank und Georg Meck in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Hartz IV schaffe nicht unbedingt Anreize, in eine Partnerschaft zurückzukehren, so zitieren die Autoren eine Sprecherin der Bundesanstalt für Arbeit. Und Hanns Werner Sinn, Chef des Münchener ifo-Instituts, ist sogar der Meinung, die staatliche Unterstützung Alleinerziehender nähme den Charakter einer Trennungsprämie an. Die Arbeitsgemeinschaft für allein erziehende Mütter und Väter im Diakonischen Werk der EKD (agae) sieht die Lebenssituation Alleinerziehender ganz anders.    >>> Weiterlesen

 
FrauenPolitik

Geburtshilfe in Gefahr

Unbezahlbare Haftpflichtprämien bedrohen akut
die Existenz des Hebammenberufes

Am 1. Juli dieses Jahres erhöhen sich die Beiträge zur Haftpflichtversicherung für freiberufliche Hebammen um rund 55 Prozent. Die unzureichende Vergütung der Hebammen und die immens hohen Haftpflichtprämien werden aller Voraussicht nach dazu führen, dass Geburtshilfe nicht mehr flächendeckend gewährleistet werden kann. Unterstützen Sie den bundesweiten Protest der Hebammen!      >>> Weiterlesen

 
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Einheit ist machbar

Ökumenischer Kirchentag 2010 in München

Die Trennung der Christenheit ist von Menschen gemacht, in theologischen Gedankengebäuden verfestigt, durch menschliches, oft schuldhaftes Handeln in der Geschichte leidvoll erfahrbar geworden. Bis heute. Aber: Einheit ist machbar! Auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München haben wir gemeinsam mit anderen konfessionellen Frauenverbänden diese Einheit bekräftigt und gefeiert.   >>> Weiterlesen

>>> das waren unsere Veranstaltungen auf dem ÖKT München

 
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KirchenPolitik

Können Frauen Kirche leiten?

Streit über Frauen auf der Kanzel

Die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages Ellen Ueberschär fordert mehr Frauen auf der Führungseben der Evangelischen Kirche. Dass die römisch-katholische Lehre Frauen von leitenden Ämtern fernhält, kritisiert sie in ihrer Kolumne für Tacheles online. Der Kapuzinermönch Bruder Paulus entgegnet: "In dieser Welt hat jede und jeder eine eigene Aufgabe und Berufung." Der priesterliche Dienst sei kein Job, den man ergreifen könne, sondern eine Aufgabe, die die Kirche verleihe. Und dafür sind nach katholischem Verständnis nur Männer geeignet.      >>> Weiterlesen

 
FrauenPolitik

Entpolitisiert und verwässert

Bilanzkonferenz der UN-Frauenrechtskonferenz schließt mit dürftigen Ergebnissen

"Trotz vieler Fortschritte hinsichtlich der weltweiten Umsetzung von Frauenrechten seit Peking kommen viele Regierungen immer noch nicht ihren Verpflichtungen nach, ihre Gesetze entsprechend zu reformieren.“ So sprach die US-amerikanische Filmschauspielerin Meryl Streep am 5. März vor der UN-Frauenrechtskommission (CSW) in New York. Auch NGO-Vertreterinnen äußerten heftige Kritik.    >>> Weiterlesen

 
FrauenPolitik

Geplante Familien-Pflegezeit im Kreuzfeuer

 

Pläne zementieren Rollenmodell der weiblichen Zuverdienerin

 

Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege will Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) eine gesetzliche Familien-Pflegezeit einführen. Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Pflegezeit-Pläne, der überwiegende Teil der Bevölkerung sei auf jeden Euro angewiesen und könne sich Gehaltseinbußen nicht erlauben. Auch die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen erteilt den Plänen der Bundesfamilienministerin eine klare Absage: „Frau Schröder will die Pflege wieder auf den billigsten Pflegedienst abwälzen, nämlich die Familien – im Zweifel die weiblichen Angehörigen.“     >>> Weiterlesen
 
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