Elisabeth Moltmann-Wendel

„Sie hat Christinnen zu neuen theologischen Wegen ermutigt“


Die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) trauern um die feministische Theologin Elisabeth Moltmann-Wendel. „Ihre besondere Leistung war es, nicht nur die kritische Auseinandersetzung mit patriarchaler Theologie zu befördern, sondern auch, Frauen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken“, hebt EFiD-Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth hervor. Sie sei ab den 1970er Jahren eine der wichtigsten feministisch-theologischen Inspiratorinnen für die organisierte kirchliche Frauenarbeit gewesen.   >>> Weiterlesen

 
Entsetzen über Entscheidung in Lettland

Frauenordination gehört untrennbar zur reformatorischen Botschaft


Frauen dürfen in Lettland nicht mehr Pfarrerin werden, beschloss die dortige Synode. „Wir sind über diese Entscheidung entsetzt, sie ist aus unserer Sicht theologisch unhaltbar“, sagt dazu EFiD-Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth. „Das Priestertum aller Getauften ist Kern der reformatorischen Botschaft, auch die Geschlechtergerechtigkeit gehört zu diesem Kern. Damit ist auch die gleichberechtigte Ordination von Frauen und Männer nicht aufgebbarer Bestandteil der reformatorischen Botschaft“, so ihre Stellvertreterin Angelika Weigt-Blätgen.    >>> Weiterlesen

 
Transplantationsregister

Ethische Fragen nicht beantwortet


Anlässlich der erneuten Anhörung des Gesundheitsausschusses des Bundestages zum geplanten Transplantationsregister beanstanden EFiD und Bischöfin Ilse Junkermann, dass die Fragen der Verteilungsgerechtigkeit bei Organtransplantationen bisher nicht ausreichend diskutiert wurden. „Die Frage, nach welchen Regeln Schwerstkranke Organe erhalten sollen, hat der Bundestag bisher nicht beantwortet. Er hat sich diese Frage nicht einmal gestellt. Das wäre aber seine Aufgabe“, sagt Junkermann.    >>> Weiterlesen

 
Flüchtlingsarbeit ist hohes Gut christlicher Menschenliebe

AfD-Vorwürfe gegen Kirche und Diakonie unhaltbar


Die Kritik der AfD an der Flüchtlingshilfe, die Kirche und Diakonie ebenso wie die katholischen Hilfswerke leisten, ist unhaltbar. „Menschen in Not zu helfen, ist ein hohes Gut christlicher Menschen- und Nächstenliebe“, stellt Angelika Weigt-Blätgen, stellvertretende EFiD-Vorsitzende und Vorsitzende der Konferenz für Diakonie und Entwicklung, klar. „Die derzeit immer lauter werdende Kritik der AfD an der Flüchtlingsarbeit der Kirchen und der Diakonie ist reine Demagogie.“    >>> Weiterlesen

 
Schutz für Frauen und Mädchen notwendig

Evangelische Frauen fordern Nachbesserung im Asylpaket II


Geflüchtete Mädchen und Frauen erleben immer wieder geschlechtsbezogene Gewalt und sexuelle Übergriffe, in ihren Herkunftsländern und auf der Flucht ebenso wie in Flüchtlingsunterkünften. Von Schutzmaßnahmen wie getrennte Unterkünfte und abschließbare Sanitärbereiche für Frauen und ihre Familien in Flüchtlingseinrichtugen ist im Asylpaket II keine Rede mehr. Wir fordern Nachbesserungen zum besonderen Schutz von Frauen und Mädchen.    >>> Weiterlesen

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4 Geflüchtete Mädchen und Frauen erleben immer wieder geschlechtsbezogene Gewalt und sexuelle Übergriffe, in ihren Herkunftsländern und auf der Flucht ebenso wie in Flüchtlingsunterkünften. Darauf weisen unter anderem Amnesty International und UNICEF hin. Eine EU-Richtlinie von 2013 fordert Schutzmaßnahmen wie getrennte Unterkünfte und abschließbare Sanitärbereiche für Frauen und ihre Familien in Flüchtlingseinrichtungen.
 
Gerechtigkeit kennt keine Grenzen!

Evangelische Frauen fordern unantastbares Recht auf Asyl


Angesichts immer weiter zunehmender Ausschreitungen gegen Flüchtlinge in Deutschland fordern die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) die Regierungsverantwortlichen des Bundes und der Länder auf, Verschärfungen des Asylrechtes zurückzunehmen. Das Recht auf Asyl in Deutschland müsse geschützt und gestärkt werden, heißt in einer Resolution, die der Frauendachverband der Evangelischen Kirche auf seiner Mitgliederversammlung verabschiedete.    >>> Weiterlesen

 
Präsidiumswahlen 2015

Susanne Kahl-Passoth neue EFiD-Vorsitzende


Neue Vorsitzende des Dachverbandes Evangelische Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) ist die Theologin Susanne Kahl-Passoth, ehemalige Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Frauenrates. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wählte die EFiD-Mitgliederversammlung erneut Angelika Weigt-Blätgen, Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen.    >>> Weiterlesen

 
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Organspende.entscheide ich.

Bischof Hein und Bischöfin Junkermann: Kampagnenbotschaft für EFiD


Auf dem Kirchentag in Stuttgart startet EFiD eine Kampagne für einen anderen Organspende-Ausweis. Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck, und Ilse Junkermann, Bischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, sind die ersten BotschafterInnen für den anderen Organspende-Ausweis.    >>> Weiterlesen

 
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