furchtlos - mit der Jahreslosung 2010
Hanns Dieter Hüsch, der menschenfreundliche Kabarettist vom Niederrhein, hat einmal eine ganz wunderbare Geschichte erzählt...
Denn er hat seinen Engeln befohlen Bibelarbeit zu 1 Könige 17,8-16von Luise Metzler Vom Wunder der Rettung aus lebensbedrohlichen Umständen erzählen viele Geschichten des Alten Testaments - etwa die vom Überleben dreier Menschen in einer Hungersnot. Erst in der solidarischen Begegnung der Witwe von Sarepta und des Propheten Elia kann das göttliche Wunder geschehen.
von Ulrike Metternich von Lore Schultz-Hamster
Manchmal ist einfach nur auszuhalten, was sich beim besten Willen nicht ändern lässt. In eine solche, zunächst einmal trost-lose Situation gerät, wer mit dem Tod eines geliebten Menschen konfrontiert wird. Dann Trost zu spenden setzt voraus, den Trauernden mit großer Achtsamkeit zu begegnen.
Fürchte dich nicht
von Katrin Keita
Sie war eine Theologin, die sich Zeit ihres Lebens erschrecken lassen hat von den Missständen im Kleinen wie im Großen. Eine Frau, die sich vom Schrecken vorwärts treiben lassen hat - zu den Menschen, die ihre Solidarität brauchten, und zu Gott, "der den Widerspruch des Lebendigen will".
von Cornelia Radeke-Engst
Die Jahreslosung 2010 ist auch Aufforderung und Chance, sich - aus Sicht von Frauen und mit Blick auf Frauen - mit dem zweiten Artikel des Glaubensbekenntnisses auseinanderzusetzen. Sich auseinanderzusetzen mit dem historischen Jesus, seiner Botschaft, seiner Gemeinschaft und, nicht zuletzt, seinem Tod am Kreuz. Und schließlich vielleicht neu Antwort zu finden auf die Frage: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
von Guido Krawinkel
Den Text der Jahreslosung zu hören, zu bedenken und zu besprechen ist das Eine. Ihren Zuspruch über Musik ins Ohr und von da unmittelbar ins Herz zu lassen das Andere. Vielleicht sogar der bessere Weg zum Verstehen.
von Antje Krause
Euer Herz erschrecke nicht - Lasst Euch von der Angst verrückt machen. Weglaufen hilft ebenso wenig wie sich tot zu stellen. In den Märchen mit ihrer uralten Erzähltradition ist viel Weisheit und Wissen darum verborgen, wie eine oder einer sich mit viel Aussicht auf Erfolg auf den langen Weg zur Bewältigung von Lebenskrisen machen kann.
von Sabine Zoske
Glaubt an Gott: Was dieser Teil der Jahreslosung bedeuten könnte, schwingt mit in den immer neuen Versuchen der biblischen und späteren Zeuginnen und Zeugen, tiefe Gotteserfahrung in Sprache zu fassen. Solche Übersetzungen von Erfahrung begegnen auch in den zahlreichen Rufnamen Gottes in der jüdischen Tradition. Ha-Makom - Gott als bergender Raum, als Heimat ist einer davon.
von Klara Butting und Gerard Minaard
Das Erschrecken angesichts bedrohlicher Lebensumstände muss nicht zu Schockstarre führen, wenn aus mitfühlenden Nächsten solidarisch Handelnde werden. Von dem Gedanken ist das Projekt getragen, in dem jungen Menschen mit Brüchen in ihren noch kurzen Lebensläufen neue Perspektiven eröffnet werden sollen.
von Hilde Lehnert
Sich nicht erschrecken lassen, sondern sich einmischen: Das ist keine Frage der formalen, wohl aber der Herzensbildung. Nicht, etwas Besonderes zu tun, ist gefragt. Doch das, was eine oder einer tut, gut und richtig zu machen - wo immer es im ganz alltäglichen Leben miteinander gefordert ist.
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