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Evangelische Frauen positionieren sich

Hirntod und Tod nicht länger gleichsetzen


Der Dachverband der Frauenverbände in der evangelischen Kirche schließt sich mit seinem neuen Positionspapier zur Organtransplantation der zunehmenden Kritik am Hirntodkonzept an, das der Transplantationsmedizin in Deutschland zugrunde liegt. „Hirntote Menschen sind keine Leichen, sondern Sterbende“, sagt EFiD-Vorsitzende Ilse Falk. Statt an der fragwürdigen Gleichsetzung von Hirntod und Tod festzuhalten, müsste gesamtgesellschaftlich darüber diskutiert werden, ob die sogenannte Tote-Spender-Regel aufgegeben werden sollte.

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Organtransplantation

Der menschliche Körper – ein Mittel zum Zweck?


„Niemand hat ein Recht auf die Organe eines anderen Menschen“, stellte Ulrich Eibach, Professor für Systematische Theologie und Ethik und mehr als 25 Jahre als Seelsorger an der Universitätsklinik Bonn, einer Transplantationsklinik, klar. Das Leben, ein Geschenk Gottes, falle mit dem Tod nicht in den Besitz der Angehörigen oder der Gesellschaft, sondern zurück in Gottes Hand. Dennoch habe er persönlich sich – angesichts schwer kranker Menschen, deren Überleben von einer Organtransplantation abhänge – zur potenziellen Organspende bereit erklärt. Eine sittliche Pflicht oder ein Gebot der Nächstenliebe sei Organspende allerdings nicht…    >>> Weiterlesen

 
Tag der Organspende

Aufklärung zur Organspende unzulänglich


Anlässlich des Tages der Organspende macht EFiD darauf aufmerksam, dass die gesetzlich geforderte ergebnisoffene Aufklärung zur Organspende noch völlig unzulänglich ist. „Es gibt zunehmende Zweifel daran, dass hirntote Patient_innen tatsächlich tot sind. Diese Zweifel kommen gerade auch aus dem Bereich der medizinischen Forschung“, sagt EFiD-Präsidiumsfrau Angelika Weigt-Blätgen.    >>> Weiterlesen

 
MedizinEthik

Bischöfin Junkermann verurteilt Down-Syndrom-Test


Bischöfin Ilse Junkermann hat den in Deutschland möglichen Test zur Früherkennung des Down-Syndroms während der Schwangerschaft scharf verurteilt. Dass dieser Test mit öffentlichen Mitteln in einem Land entwickelt wurde, in dem vor 73 Jahren im sogenannten „Euthanasie“-Programm „das große Töten begann“, sei ein Skandal, sagte Junkermann. Ein Skandal sei auch, „dass kein Sturm der Entrüstung durch dieses Land geht“.     >>> Weiterlesen

 
MenschenWürde

Zahl der PID-Zentren sollte begrenzt werden

EKD-Bevollmächtigter zur geplanten PID-Verordnung


Der Entwurf der PID-Rechtsverordnung sei verbesserungswürdig, heißt es in der Stellungnahme, die der Bevollmächtigte des Rates der EKD abgegeben hat. So solle die Zahl der PID-Zentren nicht begrenzt werden. „Es nicht auszuschließen, dass dadurch mehr Paaren die PID angeboten wird, als es eigentlich notwendig wäre. Auch fehlende konkrete Grenzen des Indikationsbereiches seien problematisch, heißt es in der Stellungnahme.     >>> Weiterlesen

 
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